Einbruchhemmendes
Glas für Paniktüren RC2 Glas, RC3 Glas, RC4 Glas
mit Polycarbonat
mit Polycarbonat
| (mm) (kg/m2) | Dependen del tamaño del cristal, las cargas (por ejemplo, carga de viento), así como de las directrices y los reglamentos |
| mono, i2, i3 | monolítico, vidrio aislante, triple acristalamiento |
| U | Coeficiente de transferencia de calor. A menor valor, mejor será el aislamiento térmico. |
| Kr | Criptón |
| Ar | Argón |
| TL | Transparencia. A mayor valor, más luz pasa a través del vidrio |
| g | Transmitancia térmica. A menor valor, menos energía pasa a través del vidrio. |
| Rw | Medida de la insonorización. A mayor valor, mejor será el aislamiento. Los valores indicados se refieren al llenado de criptón. |
| AS | Circuito de alarma. Visible o invisible. |
| AW | Cable de la alarma |
| SuS | Revestimiento para control solar |
1) | Certificado de prueba |
Prueba RC2 y RC3:
Las estructuras de vidrio laminado probadas cumplen los requisitos de resistencia a los intentos manuales de robo (ataque a la superficie del acristalamiento antipánico) en las clases de resistencia RC2 y RC3 según la norma EN 1627/1630 para su uso en elementos de puertas de vías evacuación y rescate. Así como al menos los requisitos para la clase de resistencia P6B según EN 356. (Esto no reemplaza la verificación del sistema).
Prueba RC4 D:
La probada estructura de vidrio laminado fue ensayada de acuerdo con los requisitos de la clase de resistencia RC4 según la norma DIN EN 1627/1630. En el tiempo de resistencia especificada, impide una abertura accesible, cuadrada y con una longitud lateral de 120 mm. Los elementos operativos internos deben estar dispuestos y asegurados de tal manera que no puedan ser alcanzados y operados a través de la abertura en el vidrio con las herramientas especificados por la norma. La estructura del vidrio alcanza la clase de resistencia P8B según EN 356 y EH3 según VdS Prevención de daños. (Esto no reemplaza la verificación del sistema).
Protección contra incendios:
La combinación de la protección contra el fuego y el acristalamiento antipánico es una solución especial adaptada al inmueble. No está disponible una prueba de protección contra incendios como una aprobación general de inspección de edificios. Por lo tanto, se requiere la aprobación de todo el sistema, es decir, vidrio, marco y la conexión al elemento de construcción; la aprobación oficial es individual. El vidrio de protección contra incendios suele estar generalmente dispuesto en el lado de ataque. Esto resulta en una estructura de vidrio asimétrica. El sentido de la protección debe ser acordada con la autoridad responsable.
Todos los valores están sujetos a las tolerancias habituales. Se deben cumplir nuestras directrices especiales de acristalamiento.
En el presente catálogo de productos le presentamos nuestros productos convencionales. Además, también producimos soluciones especiales menos usuales. Consúltenos.
Nos reservamos el derecho de realizar modificaciones de los datos técnicos, modificaciones del catálogo de productos, así como modificaciones de nuestras indicaciones. Se deberán contemplar las disposiciones legales para todas las aplicaciones. Se deberán contemplar nuestras directrices especiales para el acristalamiento; de lo contrario, se elimina nuestra garantía.
En caso de dudas, póngase en contacto con nosotros.
Ganz einfach dargestellt:
Flüchtende Personen müssen durch Paniktüren schnell nach draußen flüchten – natürlich auch dann wenn die Türe zugesperrt ist. Durch spezielle „Türklinken“ – auch Panikbeschläge genannt – lässt sich die Fluchttüre von innen immer öffnen. Auch wenn sie abgesperrt ist. Und das führt zu folgendem Problem: Der Einbrecher weiß das. Wenn es ihm also gelingt, an die innen liegende Türklinke bzw. den Panikbeschlag zu gelangen, ist die Türe im Handumdrehen offen und er erspart sich das mühsame Aufhebeln der Paniktür. Wenn das „falsche“ Glas verbaut ist, schlägt der Einbrecher in wenigen Sekunden ein kleines Loch in die Verglasung – 1 cm reicht schon. Durch dieses kleine Loch in der Glasscheibe schiebt der Täter ein Stück Draht oder einen Schraubenzieher und betätigt die Türklinke. Die Türe ist offen.
Deshalb dürfen in einbruchhemmende Paniktüren,
Fluchttüren oder Notausgangstüren folgende Verglasungen
nicht verwendet werden:
P4A Glas P5A Glas
mit oder ohne Polycarbonat
P6B Glas, P7B Glas, P8B Glas
8 mm Polycarbonat (PC)
RC2 Glas, RC3 Glas, RC4 Glas
für Fenster und Türen
Nur Glasscheiben, in die der Einbrecher kein Loch schlagen kann, auch kein winzig kleines Loch, dürfen eingesetzt werden. Mehr als 30 SILATEC Panikgläser sind für Paniktüren, Fluchttüren und Notausgangstüren zugelassen.
SILATEC RC2 Panikglas2
ab 16 mm
SILATEC RC3 Panikglas2
ab 28 mm
SILATEC RC4 Panikglas22
ab 40 mm
In der Praxis können Ihnen bestimmte Schlagwörter in Anfragen oder Ausschreibungen zusätzliche Hinweise auf die Verwendung von Antipanikglas geben:
Antipanikverglasung, Glas mit Polycarbonat mindestens 8mm, Paniktür, Glas mit Polycarbonat, Antipanikglas, Fluchttür, RC2, RC3 oder RC4 Verglasung, Panikglas, P4A mit Polycarbonat, P4A oder P5A mit mindestens 8mm Polycarbonat, Panikverglasung, Flucht- und Rettungsweg, P5A mit Polycarbonat, Türbeschläge nach DIN EN 179 oder DIN EN 1125, P4A Glas, P5A Glas, P6B Glas mit Polycarbonat, RC2 Glas mit Polycarbonat, RC3 Verglasung mit Polycarbonat.
Einbruchhemmende Fluchttüren, Paniktüren oder Notausgangstüren werden von einem Prüfingenieur mit vorgegebenen Werkzeugen angegriffen. Abhängig von der Widerstandsklasse werden bspw. Schraubenzieher, Bohrer, Hammer oder Brecheisen verwendet.
Die Zeit, also wie lange die Türe standhalten muss, ist ebenfalls geregelt. In der Widerstandsklasse RC3 sind es 5 Minuten und in der Widerstandsklasse RC4 doppelt so lange – 10 Minuten. Paniktüre und Glas werden mit unterschiedlichen Werkzeugen angegriffen. Anders als bei einbruchhemmenden Fenstern, bei denen das Glas nicht angegriffen wird. Die verwendeten Werkzeuge und Angriffszeiten ändern sich mit der einbruchhemmenden Widerstandsklasse. Es gibt sechs einbruchhemmende Widerstandsklassen, die in der DIN EN 1627 geregelt sind. Die Widerstandsklasse RC1 hat den geringsten Einbruchschutz und RC6 den höchsten.
Bei RC2 Paniktüren werden die Türe und das Glas 3 Minuten vorwiegend mit Kleinwerkzeugen angegriffen. 10 Minuten hingegen dauert der Einbruchsversuch bei RC4 Paniktüren. Glas und Türe werden hier mit schwerem Werkzeug, wie Elektrobohrmaschine, Beil und Brecheisen angegriffen.
| Widerstandsklasse | Typisches Einbruchswerkzeug | Angriffzeit |
|---|---|---|
| RC2 Paniktüre | Schraubenzieher, Zange, Keil | 3 Minuten |
| RC3 Paniktüre | zusätzlich Brecheisen, Handbohrmaschine | 5 Minuten |
| RC4 Paniktüre | zusätzlich Beil, Säge, Bohrmaschine | 10 Minuten |
| RC5 Paniktüre | zusätzlich Flex, Elektrosäge | 15 Minuten |
| RC6 Paniktüre | zusätzlich große Flex, Schlagbohrmaschine | 20 Minuten |




Paniktüren wird das Glas
geprüft.
Fenstern hingegen wird das Glas in der Einbruchprüfung nicht geprüft.
Verglasungen in Paniktüren verbaut werden.
Nein. Kaum zu glauben, aber wahr.
Der Grund dafür liegt in der unterschiedlichen Prüfmethode. Bei RC2, RC3, RC4, RC5 und RC6 Fenstern und Türen wird das Glas nicht angegriffen. Bei einbruchhemmenden Fluchttüren wird das Glas hingegen angegriffen.
Deshalb benötigen einbruchhemmende Fluchttüren bzw. Paniktüren ein „extra Panik geprüftes” Glas.In eine RC2 Paniktüre darf also kein RC2 Glas eingebaut werden. Dasselbe gilt natürlich für RC3 Paniktüren. Auch hier darf kein RC3 Glas eingesetzt werden. Eine RC4 Verglasung für einbruchhemmende Fenster darf ebenfalls NICHT in einbruchhemmende RC4 Fluchttüren eingebaut werden.
In der Praxis kommt es häufig zu Missverständnissen, welches Glas eingesetzt werden muss. SILATEC hat über 30 geprüfte RC2 bis RC6 Verglasungen, die in der Typenbezeichnung das Wort „panic” bzw. „Panikglas” tragen, um klar zu machen, dass diese Sicherheitsglasscheiben für Paniktüren zugelassen sind.
FAQ's
Eine Verglasung gemäß EN 356 kann in der Prüfung für Paniktüren gem. DIN EN 1627 / 1630 nach geringer Zeit durchbrochen sein. Dadurch kann der innenliegende Panikbeschlag betätigt werden und die Türe ist offen.
Deshalb dürfen soche Verglasungen nicht verwendet werden. Polycarbonat 8 mm darf ebenfalls nicht pauschal eingesetzt werden.
Darf P4A oder P5A Glas für einbruchhemmende Fluchttüren verwendet werden?
Nein, weder P4A noch P5A Glas ist zulässig. Die Verglasung für einbruchhemmende Fluchttüren muss nach DIN EN 1627/1630 in der entsprechender Widerstandsklasse (RC) der Fluchttüre geprüft sein.
Kann die Aussenscheibe bei Isolierverglasungen anstelle von ESG in VSG ausgeführt werden?
Ja, die SILATEC panic Verglasung für Fluchttüren kann angriffseitig (außen) anstelle von ESG in VSG hergestellt werden. Die Glasdicke erhöht sich dadurch um ca. 3mm, das Flächengewicht um ca. 6kg/m².
Kann das Oberlicht, also die Verglasung oberhalb der einbruchhemmenden Paniktüre, ohne Anforderungen an die DIN EN 1627/1630 ausgeführt werden?
Nach unserer Auffassung nicht. Nur das gesamte Bauelement der Paniktüre bietet ganzheitlichen mechanischen Schutz.
Kann das angegebene Maximalformat des Typs SILATEC RC2 panic größer als 1.600 x 2.300 mm hergestellt werden?
Ja. Die Dicke erhöht sich bis zu dem Maximalformat von 2.000 x 3.000 mm um ca. 2 mm und das Flächengewicht um 5 kg/m².
Welches Material kann für die Verklebung der SILATEC Panikverglasung im Falz verwendet werden?
Die Materialverträglichkeit zum Glasrandverbund muss gewährleistet sein – im Zweifelsfall müssen Materialverträglichkeitsuntersuchungen durchgeführt werden. Gute Ergebnisse wurden mit Ramsauer 670, einem 2-Komponenten Material, erzielt. Die temperaturbedingte Ausdehnung der Polycarbonatschicht darf durch die Falzraumverklebung nicht behindert werden.
Was bedeutet Randummantelungsband?
Unser sogenanntes Randummantelungsband umschließt die gesamte Glaskante der SILATEC Panikverglasung umlaufend. Dadurch schützen wir den SILATEC Polycarbonat Verbund und den Isolierglas Randverbund vor äusseren Einflüssen. Es ist ca. 0,3 mm dick und besteht aus Aluminium mit zusätzlich schützender Kunststoffbeschichtung und umfasst die Glaskante U-förmig. Die grafische Darstellung entnehmen sie bitte unserer Zeichnung bzw. den Verglasungsrichtlinien.

Können Sonnenschutzbeschichtungen in die SILATEC Panik Verglasung integriert werden ?
Ja. Zur Auswahl stehen Sonnenschutzgläser mit leichtem, mittlerer und starkem Sonnenschutz. Die Wirksamkeit von Sonnenschutzglas wird maßgeblich durch deren g-Wert gekennzeichnet. Je geringer der g-Wert ist, desto kleiner ist der Energieeintrag. Typische Kennzahlen haben wir in der Tabelle dargestellt.
| Sonnenschutz | Lichttransmission (ca. %) | g-Wert (ca. %) |
|---|---|---|
| leicht | 70 - 65 | 40 - 35 |
| mittel | 65 - 50 | 35 - 30 |
| stark | 40 - 30 | 30 - 20 |
Alarmschleife: Sind die SILATEC panic Typen auch mit Alarm erhältlich ?
Ja, Alarmglas ist bei den SILATEC panic Isoliergläsern möglich. Also bei 2-fach und 3-fach Isolierglas. Die äussere bzw. Angriffseitige Glasscheibe besteht dann aus ESG.
Ist Polycarbonat - 8 mm zulässig für einbruchhemmende Fluchttüren ?
Nein. Glasscheiben für einbruchhemmende Fluchttüren gemäß DIN EN 1627/1630 müssen explizit nach dieser Norm auf ihre einbruchhemmenden Eigenschaften geprüft sein. Dasselbe gilt für Verglasungen der Widerstandsklassen P4A oder P5A – sie sind nicht zulässig.
Welches Glas ist zulässig für RC2 Fluchttüren ?
Nur solche RC2 Verglasung, die explizit nach den Anforderungen der DIN EN 1627/1630 für einbruchhemmende Fluchttüren geprüft wurde. An das erforderliche RC2 Glas werden besondere Anforderungen gestellt. Einbruchhemmende Verglasungen gem. EN 356, also P4A, P5A oder P6B reichen nicht aus.
Welches Glas muss in RC3 Fluchttüren verbaut werden ?
Richtig ist die Verwendung einer RC3 Verglasung, die für RC3 Fluchttüren zugelassen ist. Dafür muss das RC 3 Glas entsprechend der Norm für einbruchhemmende Fluchttüren (DIN EN 1627/1630) geprüft sein. Verglasungen der EN 356, wie z.B. P4A, P5A oder P6B sind nicht zulässig.
Gibt es Unterschiede zwischen Paniktüren, Fluchttüren und Notausgangstüren (DIN EN 1627/1630) ?
Alle drei Begriffe bezeichnen dasselbe, nämlich Türen, die für flüchtende Personen leicht und schnell zu öffnen sind. Auch dann, wenn sie abgesperrt sind.
Was ist ein Panikbeschlag?
Flüchtende Personen müssen schnell aus dem Gebäude rennen können und dürfen nicht von Türen aufgehalten werden. Deshalb werden in Fluchtwegen spezielle Türen verbaut, sogenannte Panik- oder Fluchttüren. Die Türklinke an diesen Fluchttüren heißt Panikbeschlag und ist so konstruiert, dass Menschen in Panik diese intuitiv und schnell öffnen können. Eine horizontale Stange oder Platte als Türöffner lässt sich beispielsweise einfach und schnell während dem Laufen öffnen. Oder wenn eine Menschenmenge dagegen drückt. In der DIN EN 1125 werden Panikbeschläge für öffentliche Gebäude mit Publikumsverkehr geregelt. In Gebäuden ohne öffentlichen Publikumsverkehr regelt das die DIN EN 179.
Was regelt die DIN EN 1627?
In dieser Norm wird geregelt, wie u.a. einbruchhemmende Fenster und Türen geprüft werden. Die DIN EN 1627 unterscheidet sechs Widerstandsklassen. Die Klasse RC1 hat den geringsten Einbruchschutz und die Widerstandsklasse RC6 den höchsten. Die alten Widerstandsklassen WK1 bis WK6 sind nicht mehr gültig, da sich das Prüfverfahren geändert hat.














